Mit drei Motiven                          geht´s durch die Welt

Alle Menschen dieser Erde werden durch drei Basismotive aktiviert und reguliert: Beziehung, Dominanz und Erkenntnis. Mit ihnen kommen wir bereits auf die Welt. Zunächst zeigen sich diese durch Emotionen bevor durchs Lernen Worte hinzukommen. 

 

Das Beziehungsmotiv aktiviert sich über die Emotionen "Die Freude und die Trauer (Enttäuschung").
Das Dominanzmotiv emotionalisiert sich durch Wut/Mut und Ekel.
Das Erkenntnismotiv über Angst (Scham) und Überraschung (Neugierde). 

Mit PRO9 Erziehung/Personal können wir Ihren Anteil der drei Motive messen. Ergänzend zeigen wir Ihnen welche Steuerungselemente zu Ihrem Charakter- und Motivprofil geführt haben. Sodass Sie und Andere sagen: Das ist ja wieder typisch!

Die drei Steuerungselemente der Motive sind: Stärken, Reformieren, Blockieren. 

In dieser Komposition bilden sich neun Charaktere:
3 Motive x 3 Regulationen.

Sie bestimmen bewusst, aber vor allem unbewusst, unsere Denk- und Handlungsmuster und unsere Bildung von Überzeugungen.  Z.B. bei der Erziehung, die Kriterien was richtig & falsch ist, wie wir unsere Talente entwickeln (oder auch nicht) sowie unsere Gefühlsäußerungen zeigen. 

Beziehungsmotiv

Das Beziehungsmotiv entwickelt sich vor allem im ersten Lebensjahr. Je nach Verlauf trainieren wir unsere Bindungsfähigkeit und Vertrauen zu unseren Mitmenschen/ Eltern und zu uns selbst. 

Laut Forschung entwickeln wir im 1.Lebensjahr 50% unserer Persönlichkeit. Zudem findet in dieser Zeit unsere genetische Vorveranlagung, ob wir eher introvertiert oder extrovertiert sind, seine Form. 

 

Zudem wird die Basis für soziales Verhalten, die Bedeutung der Familie und die Teamfähigkeit gelegt. 

 

Dominanzmotiv

Das Dominanzmotiv entwickelt sich vor allem vom zweiten bis zum dritten Lebensjahr. Das sogenannte Trotzalter.

 

Die Kinder trainieren ihren Willen, ihre Durchsetzungs- und ihre Entscheidungsfähigkeit. Sie wollen es selbst können und nicht mehr von der Hilfe der Eltern abhängig sein.

 

Mit dieser Phase sind ca 75% der Persönlichkeit abgeschlossen.

Das eigene Handeln zu trainieren und vertrauen zu können, ist von enormer Bedeutung für den Ausbau des eigenen Selbst und der Selbstwirksamkeit. Erfolge motivieren. Das stetige Wiederholen gibt Sicherheit und alles wird automatisiert. Das spart viel Energie.

Die Basisemotionen Wut/Mut (Handeln, Machen) und Ekel (Entscheidungen) aktivieren und steuern diesen Motivprozess.

 

Daher sollten Eltern etc. ihre Schützlinge ermutigen, auch wenn es mal nicht gelingt. Dranbleiben ist die Devise.

Erkenntnismotiv

Das berüchtige Fragealter liegt zwischen dem dem 3.-5.Lebensjahr. Warum, wieso, wehalb? Neugierde bekommt einen bewussten Aspekt und Nutzen. Das Lernen wird bewusst. Man wird vernünftiger und entwickelt einen Bezug zu Regeln und Mustern. Das Kind will verstehen.

 

Die Neugierde hilft als Emotion Informationen zu sammeln und das Handeln/Ausprobieren zu verstehen. Kinder sollten unbedingt in ihrem Forschungsdrang gefördert werden und experimentieren dürfen. Wer diese Phase ruiniert und das Lernen des Kindes vor dem TV effektivieren will, zeigt als Elternteil nur, das Lernen keinen Spaß macht und dafür die Schule zuständig ist. Lernmotivationen und Lernfreude wird aber im Fragealter trainiert und etabliert. 

Angst hilft innezuhalten, Gefahren zu erkennen und Handlungen und Denkstrategien effektiver zu gestalten. Angst hilft auch mehr zu lernen, damit man gewappnet ist und weiß mit Gefahren umgeht.

Mit Abschluss des Fragealters sind gut 85-90% einer Persönlichkeit und Charakters gelegt. 

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